Hi, ich bin Bruce!
American Stafford Terrier
58 cm
37 Kilo
geboren 06/19
kastrierter Rüde
Bruce ist keiner für halbe Sachen oder unsichere Menschen. Er ist sicher und mental stark. Er weiß genau, was er will, und sieht sehr schnell, wer vor ihm steht. Ihm macht man nichts vor. Der imposante Rüde ist kastriert und nicht sonderlich sportlich ambitioniert. Ruhige, gechillte Runden liegen ihm eher. Wenn ihm jedoch etwas wichtig ist, versucht er, seine Masse einzusetzen. Dementsprechend braucht es Menschen, die dem gewachsen sind. Aber vor allem Menschen, die ihm eine klare Struktur liefern und indiskutable Regeln wohlwollend, aber klar aufzeigen können. Ansonsten wird er schlichtweg gefährlich. Er testet genau aus und beobachtet, ob es ein Regelwerk und die dringend notwendige Standhaftigkeit gibt. Wenn nicht, dann packt er Statusaggressionen aus. Ressourcen sind ihm wichtig und sie werden gerne genutzt, um Standing zu besprechen. Respektiert er einen, gibt es keine Probleme damit. Wenn nicht, hat er kein Problem ungemütlich zu werden.
Mit seinen Bezugspersonen pflegt er einen sehr inniges Verhältnis und geht an lockerer Leine spazieren. Auch viele Reize bringen ihn nicht aus der Ruhe. Hunde besorgen ihn, aber er flippt nicht mehr aus und möchte einfach schnell vorbei. Bei Kleinsthunden geht sein Beutefang an, aber er reißt sich an sehr zusammen und bleibt im Gespräch, statt in die Leine zu ballern. Generell ist er eher an kleinerer Beute interessiert, wie Mäusen, Kaninchen, etc.. Er ist jedoch immer ansprechbar, ballert nicht einfach los.
Er wird weder zu Kindern, noch zu Katzen, noch zu kleinen Hunden vermittelt. Mit den meisten Hunden, die etwas größer sind, kommt er ganz gut zurecht, braucht sie jetzt aber nicht zu seinem Glück. Er weiß, wer er ist, präsentiert sich in der Gruppe dementsprechend. Ist das Gegenüber nicht mental schwach kommuniziert er angemessen und es ist schnell Ruhe eingekehrt. Körperliche Schwäche nutzt er nicht aus, solange mentale Stärke da ist. Er hat auch schon gelernt sich hier und da zurückzunehmen. Er neigt etwas zum Abschirmen, lässt sich aber schnell davon abbringen.
Bruce kann super alleine bleiben, ist sehr reinlich und macht nichts kaputt. Er fährt super im Auto mit und auch fremde Orte stressen ihn nicht zu sehr. Er kann durchaus in die Stadt ziehen, wenn er einen Menschen hat, der ihn gut anleitet.
Unter extremem Dauerstress, wie im Tierheim, zeigt er sich mit kurzer Zündschnur, ließ sich nicht von allen Pflegern handeln, und zeigte darüber hinaus eine rückgerichtete Aggressionen in Hundebegegnungen, auch bei seiner Bezugsperson. Hier ist es sehr ruhig und beständig und damit ist seine Zündschnur deutlich, deutlich länger geworden. Auch hier zeigte er seine Statusaggressionen gegenüber seiner Bezugsperson. Diese wurde aktiv mit ihm besprochen und gilt nun, innerhalb dieser Beziehung, als aufgelöst. An seiner Geduld und Frustrationstoleranz arbeiten wir derzeit intensiv. Mit seinen Menschen ist er, wenn alles geklärt ist, ein ziemlich zuverlässiger und cooler Begleiter. Wer Bruce adoptieren möchte, muss sich auf eine längere Kennenlernphase inklusive Training bei uns gefasst machen. Denn wer diesen Kerl adoptiert hat, nicht nur einen coolen Kumpel, sondern auch eine große Verantwortung, ihm und der Umwelt gegenüber.
Nach dem Lesen des Textes versteht sich von selbst, das er auch ohne Auflagen draußen nur mit Maulkorb geführt wird.
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