Resozialisierung

„Du musst die Veränderung sein, die du in deinem Hund sehen willst.“

-THE BIG FOOT WAY

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Jahrelang habe ich privat immer wieder auffällige Hunde in Pflege genommen, schon damals häufig mit Schwerpunkt Angst oder Aggression in bestimmten Bereichen.
Wenn man selbst immer „anders“ war, liegen einem „die Anderen“ eben besonders am Herzen.
Nachdem meine Selbstständigkeit dann stabilisiert war, machten wir damit noch mehr Plätze möglich, mit noch mehr (Wo)manpower.
So entstand der Zweig des Resozialisierungsprojektes von The Big Foot Way.

Ich sage immer wir sind das Sprungbrett aus dem Tierheim/Shelter/Notlage in ein neues Leben.

Die Hunde leben hier mit uns im Haus. Wir haben keine Zwinger, nur liebevoll eingerichtete Schlafzimmer, weil wir ja durchaus auch mal unverträgliche Hunde dabei haben. Niemand ist hier alleine, außer es wird gerade das geübt. Es ist immer jemand da, jeder hat einen hündischen Partner an seiner Seite, tagsüber haben wir Gruppen, für die, die das voranbringt.


Für das gemeinsame Lernen von sozialen Rahmenbedingungen innerhalb des freien Artgenossenkontakts nutzen wir, neben unserer Anleitung als Mensch, auch unsere sogeanannte Stammgruppe. Diese veränderte sich im Laufe der Zeit stetig, da hier einige Hunde in Rente gegangen sind und andere ein Zuhause für sich allein oder mit neuen Wegbegleitern gefunden haben. So ist immer ein entspannter, gelassener und souveräner Stamm an Hunden vorhanden, die wissen wie man sich benimmt und das anderen auch gerne klar und bestimmt zeigen. Es darf sich ausprobiert werden, aber nicht auf Kosten eines anderen Hundes.

Jeder hat hier täglich sein Gassi, Einzeltraining und Alleinezeit. Besonders die Abendrunden nutzen wir dafür intensiv. Wir nennen es liebevoll die Prinzen/Prinzessinnen-Runden.

Die Hunde lernen hier wieder Hund zu sein, die Lasten der Vergangenheit und vergangener Erwartungen abzuschütteln so gut es noch geht. Sie lernen wieder zu kommunizieren, mit Hund und Mensch, wenn sie es ver- oder nie erlernt haben. Die Hunde lernen neue Stressbewältigungsstrategien. Wir sagen immer, wir geben ihnen einen Werkzeugkoffer mit, den sie benutzen können. Denn wir wollen nicht, dass die Hunde nur „funktionieren“ und bei uns gut laufen, sondern generell wieder in der Welt klar kommen soweit es ihr Typ eben zulässt.

Die Hunde lernen hier wieder Hund zu sein, die Lasten der Vergangenheit und vergangener Erwartungen abzuschütteln so gut es noch geht. Sie lernen wieder zu kommunizieren, mit Hund und Mensch, wenn sie es ver- oder nie erlernt haben. Die Hunde lernen neue Stressbewältigungsstrategien. Wir sagen immer, wir geben ihnen einen Werkzeugkoffer mit, den sie benutzen können. Denn wir wollen nicht, dass die Hunde nur „funktionieren“ und bei uns gut laufen, sondern generell wieder in der Welt klarkommen, soweit es ihr Typ eben zulässt.

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Nach der Therapie gehen sie dann in die Vermittlung und wir suchen akribisch das richtige Zuhause. Bisher hatten wir noch nie einen sog. „Rückläufer“, ein Platz für einen solchen wird hier aber immer frei gehalten. Das Sieb durch das die Interessenten passen müssen, ist sehr fein. Aber das Ziel ist ja auch, dass wenn unsere Hunde hier ausziehen, es das letzte Mal ist. Dafür betreiben wir intensive Vor- und Nachsorge bei den Adoptanten.

Finanziert wird das Ganze hauptsächlich über unsere Trainings, Workshops, (Online)Seminare.
Wir haben bezahlte und unbezahlte Plätze, wobei die bezahlten die unbezahlten mittragen.
Die unbezahlten Plätze suchen wir ausschließlich selber, OHNE Vorschläge von Externen, aus, so dass es in die Gruppe passt. Bitte macht uns hier auch keine Vorschläge, wir haben eine eigene Warteliste für die unbezahlten Plätze und die ist bereits lang.
Die bezahlten Plätze sind Pensionsgelder der Tierschutzvereine, die ihren Hund bei uns unterbringen. Wer einen bezahlten Therapieplatz beanspruchen will, findet hier alle Infos:

Auch haben wir eine Sponsorengruppe gegründet, in der sich jeder mit einem Kleinbetrag (ab 5€) beteiligen kann, um einen Therapieplatz zu sponsern.
Ein Teil der Futter-, Tierarzt-, Hundesteuer-, und Medikamentenkosten wird über Patenschaften für unsere Hunde abgedeckt. Infos zu Patenschaften, der Sponsorengruppe und wie du helfen kannst, bekommst du gerne im direkten Kontakt mit uns.

Natürlich könnt ihr uns auch helfen, indem ihr einem unserer Schützlinge ein Zuhause auf Lebenszeit in Aussicht stellt. Genau dafür machen wir unseren Job: Unseren Hunden die Möglichkeit auf ein eigenes Zuhause zu bieten. Zu unseren zu vermittelnden Hunden geht es hier:



Vielen Dank für euer Interesse,

Janine
The Big Foot Way